Hermann-Küster-Straße

Sindlingen verfügt über eine gute ärztliche bzw. zahnärztliche Versorgung, hat eine Grund- und Hauptschule sowie die Internationale Schule Rhein-Main, eine private Schule mit Grundschul- und Gymnasialzweig. Supermärkte und ein Discounter für die Nahversorgung sind größtenteils fußläufig erreichbar. Das Main-Taunus-Zentrum liegt nahebei. Eine abwechslungsreiche Gastronomie ist vorhanden. Das Vereinsleben ist rege und vielfältig, insbesondere in den Bereichen Musik und Sport ist das Angebot groß. Für die Anhänger des passiven Musik- und Sportgenusses sind mit der Jahrhunderthalle und der Fraport-Arena zwei internationale Spielstätten in Reichweite.

Im südlichen, alten Teil Sindlingens finden sich in dessen bäuerlich geprägten Teil noch teilweise Fachwerkhäuser und mit der Villa Meister ein vom Hoechst-Vorstand Herbert von Meister 1902 erbautes Palais direkt am Main-Ufer.

Baulich erweiterte sich Sindlingen insbesondere in seinem nördlichen Teil, was insbesondere in der Zeit zwischen den zwei Weltkriegen und bis in die 70er Jahre hinein wesentlich auf die Bautätigkeit des Bauvereins für Höchst am Main und Umgebung zurückzuführen ist.

mehr über Sindlingen: Sindlingen - Meisterhaft im Westen

Entsprechend den unterschiedlichen Bauphasen sind auch die Baustile und das Wohnungsangebot in der sogenannten Ferdinand-Hofmann-Siedlung unterschiedlich: Mit dem Bau der Wohnhäuser in der Sindlinger Bahnstraße, der Ferdinand-Hofmann-Straße und der Neulandstraße wurde in den 20er Jahren begonnen. Die Häuser der Arbeitersiedlung sind größtenteils zweistöckig und weisen einen neu-klassizistischen Baustil auf. Abgeschlossen wird dieser Bereich nach Süden hin durch die 3-stöckigen Wohnbauten auf dem Richard-Weidlich-Platz aus der gleichen Bauphase.

In diesen 3 Straßenzügen und auf dem Richard-Weidlich-Platz verfügt die Baugenossenschaft über gut 350 begehrte 1- bis 4-Zimmerwohnungen, deren Größen zwischen 30 und 113 qm liegen.

Edenkobener Straße/Paul-Kirchhof-Platz

Nach dem 2. Weltkrieg nahm der Bauverein seine Bautätigkeit in Sindlingen mit der Bebauung der Edenkobener Straße wieder auf, nur noch entfernt angelehnt an die Zwischenkriegsbauten. Jeder Wohnung ist ein Nutzgarten zugeteilt, jedes Haus besitzt einen Vorgarten mit Obstbäumen. Wohnblöcke wurden in dieser Zeit erstmals bei der Bebauung des Paul-Kirchhof-Platzes errichtet, und auch erstmals ohne Vorgärten. Gut 180 Wohneinheiten wurden so geschaffen; hier mit einer Präferenz bei den 2-Zimmer-Wohnungen.

Edenkobener Straße
Paul-Kirchhof-Platz

Hugo-Kallenbach-Straße/Hermann-Küster-Straße

Mit den 60er-Jahren begann, zunächst in der Hugo-Kallenbach-Straße und dann fortgeführt in der Hermann-Küster-Straße auch für den Bauverein die Phase des Sozialen Wohnungsbaues mit den für diese Zeit typischen Wohnblöcken in Zeilenbauweise. In diesen beiden Straßen befindet sich mit knapp 650 Wohneinheiten etwa die Hälfte des Wohnungsangebotes des Bauvereins in Sindlingen, auch beim Angebot größerer 3- und 4-Zimmerwohnungen, die bei einer Grundfläche zwischen 61 und 92 qm liegen.

Hermann-Küster-Straße
Hugo-Kallenbach-Straße