Höchst selbst wurde 1928 nach Frankfurt eingemeindet, nicht ohne sich 1917 zuvor Sindlingen, Zeilsheim und Unterliederbach einverleibt zu haben. Grund hierfür war im Wesentlichen fehlendes Bauland auf Höchster Gemarkung und die Expansion der Hoechst AG auf Sindlinger Gemarkung.

Als Zentrum des Frankfurter Westens, und als ehemaliger Verwaltungssitz des Main-Taunus-Kreises, bietet Höchst alles, was man von einem Sub-Zentrum erwartet: Eine Einkaufsstraße, ein Kleinkunsttheater, ein Programm-Kino, diverse Schulen bis Abschluss Abitur bzw. Wirtschaftsabitur, diverse (Fach-)Ärzte, ein Krankenhaus, einen Bahnanschluss für Regionalzüge und zwei S-Bahnlinien in den Rheingau und in Taunus und Westerwald (und natürlich nach Frankfurt, dessen Mitte man in maximal 14 Minuten erreicht), diverse Buslinien, mannigfaltige Gastronomie, einen Altstadtkern mit dem Höchster Schloss, der Justinuskirche aus dem Jahr 830 und dem Bolongaropalast aus dem Jahr 1774 mit Park sowie natürlich den Main, an dessen Ufern man flanieren kann. Körperlich betätigen kann man sich zudem im Hallenbad Höchst.

Luxusboutiquen sollte man allerdings nicht in Höchst erwarten: Höchst ist mit seinen knapp 16.000 Einwohnern, obwohl die „Zerschlagung“ der Hoechst AG schon lange zurückliegt, immer noch eine Arbeiterstadt, geprägt durch den 4 qkm großen Industriepark Höchst. Aber wer Luxusboutiquen sucht, findet diese nicht nur im Zentrum Frankfurts sondern auch im nahegelegenen, in wenigen Minuten erreichbaren Main-Taunus-Zentrum.

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